Konzept

Seit September 2013 sind wir eine Gemeinschaftsschule und möchten unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Begabungen bestmöglich fördern. Das Lernen wird dabei so gestaltet, dass Phasen des eigenständigen und des gemeinsamen Lernens zu finden sind, in denen auch traditionelle Unterrichtsmethoden eingesetzt werden. Kinder und Jugendliche werden sich nicht selbst überlassen. Es sind weiterhin jederzeit Lehrerinnen und Lehrer für sie da. Allerdings treten sie in verschiedenen Rollen auf: als klassische Lehrperson, aber auch als Begleiter und Berater.

Da Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Bereichen unterschiedlich stark sind, ermöglichen wir ihnen das Arbeiten in den einzelnen Fächern auf unterschiedlichen Niveaustufen, ganz nach ihren Begabungen und Fähigkeiten. Dies bedeutet, dass bereits schon in der Grundschule jahrgangsgemischte Elemente zu finden sind. Im Schulalltag einer verbindlichen Ganztagesschule wechseln sich unterschiedliche Phasen des Lernens ab. So wechseln lehrerzentrierte und selbstgesteuerte Phasen ebenso wie Zeiten der Bewegungund der Entspannung. Durch den Ganztagesbetrieb sollen Familien entlastet werden, denn die Lern- und Übungszeit liegt hauptsächlich in der Schule.

Über Kompetenzraster, Lerntagebücher, sowie Lernentwicklungsberichte und -gespräche erhalten die Kinder, Jugendlichen und Eltern eine aussagekräftige Rückmeldung zum Lernfortschritt. Das Gelernte wird dadurch transparent dokumentiert. Wir sind weiterhin eine leistungsorientierte Schule, an der verschiedene Schulabschlüsse und -anschlüsse möglich sind. An der Gemeinschaftsschule wird nach den Bildungsstandards der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums unterrichtet, daher bieten wir ab Klasse 6 Französisch an, womit die entsprechenden Abschlüsse möglich sind. An unserer Schule sind das derzeit der Hauptschul- und der Realschulabschluss. Die Abschlussprüfungen der Gemeinschaftsschule sind identisch mit denen der anderen allgemeinbildenden Schulen.